Über mich

 

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Mein Name ist Bärbel Treuer geborene Langhorst. Geboren wurde ich Ende September 1955 in Meißen bei Minden.

Meine Ausbildung absolvierte ich in dem Modeatelier Lydia Wenzel, ein Handwerksbetrieb. Meine Gesellenjahre verbrachte ich in der Industrie, die es damals noch in Deutschland gab, in der Lederverarbeitung (Maßkonfektion), in einer Handweberei und im Zuschnitt von Modell-Kleidern. Nach der Meisterprüfung habe ich in einem Kaufhaus als Absteck-Direktrice gearbeitet bis ich an der Berufsschule selbst ausgebildet habe. Ich bin verheiratet und habe einen inzwischen erwachsenen Sohn.

 

In diesem Jahr bin ich  25 Jahre selbstständig: seit dem 05.01.1993
Im nächsten Jahr bin ich (mit Familienpause)  48 Jahre im Beruf   (Ausbildungsbeginn 01.09.71).

Im Jahre 1976 gab es eine Modenschau mit Frau Gappa & Alida Fischer.

1989 gestaltete ich eine Modenschau des Berufsschautages des LBZ Hildesheim mit.

Seit 1995 habe ich regelmäßig an den Innungsmodenschau 1995 teilgenommen, was inzwischen mein 15. Mal dort war und sicher nicht mein letztes bleibt.

 

Aufgrund meiner langjährigen Erfahrung ist es mir ein Anliegen, in Deutschland nachhaltig zu produzieren und um sozial gerechte Entlohnung zu kämpfen.

Gerade in der Mode-Branche werden diese Kriterien am wenigsten beachtet. Aus diesem Grunde ändere ich Ihre Lieblingsstücke, damit möglichst wenig Müll entsteht.

Natürlich fertige ich auch neue Kleidung nach Ihren Vorstellungen an. Selbstverständlich bevorzuge ich dafür ökologische Materialien, die sich möglichst gut recyceln lassen.

Seit der Expo gehe ich regelmäßig zu den „Agenda 21-Treffen mit Silvia Hesse, (jetzt Susanne Wildermann bzw. Marion Köther).

Im Jahr 1995 hat sich der Rat der Landeshauptstadt Hannover dem globalen Aktionsprogramm für eine nachhaltige Entwicklung, der „Agenda 21“, angeschlossen und ein lokales Agenda 21-Büro in der Stadtverwaltung eingerichtet.

Agenda heißt „was zu tun ist“, die 21 steht für das 21. Jahrhundert. Die Agenda 21 ist ein weltweites Aktionsprogramm, dem sich 1992 in Rio de Janeiro 179 Staaten verpflichtet haben, um den drängenden Problemen des 21. Jahrhunderts wie wachsende Armut, Analphabetentum, Klimawandel und Umweltzerstörung entgegenzuwirken. Sie ist ein umfangreiches Programm, das ökologische, ökonomische und soziale Belange gleichermaßen berücksichtigt, um die Globalisierung gerecht und nachhaltig zu gestalten.

Das Thema der Weltausstellung war Mensch, Natur, Technik und die Frage, wie wir die Zukunft gestalten wollen.

Beim Agenda 21-Plenum werden beispielhafte Projekte und Aktivitäten vorgestellt. Es geht um eine soziale, gerechtere und ökologische Zukunft. Hier gibt es auch Frauen, die sich nur mit sozial gerecht entlohnter Bekleidung schmücken wollen und keine Hüllen tragen wollen, die Kinder gefertigt haben.

 

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Daher weiß ich, dass der Verbraucher entscheidet, wie produziert wird. Das hat mir Mut gemacht, weiter in diesem Beruf zu kämpfen, obwohl er eigentlich ganz ins Ausland verlagert ist.

Weiterbildung ist wichtig, aus diesem Grund bilde ich mich ständig weiter und folgende Lehrgänge, des Landesverbandes der Innungen, habe ich besucht:
Lehrgänge des Landesverbandes der Innungen.